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Amphibien - unverzichtbare Bewohner unserer Feuchtgebiete
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Amphibien erfüllen wichtige Funktionen im Naturhaushalt. Fast alle Arten sind gleichermaßen auf Land- und Wasserlebensräume angewiesen. Zur Fortpflanzung und Entwicklung werden die Wasserlebensräume, zur Nahrungsaufnahme und Überwinterung vorwiegend die Landlebensräume aufgesucht. Bis auf den Alpensalamander sind alle heimischen Amphibienarten in der Phase der Frühentwicklung (z.B. als Kaulquappe) auf ein Gewässer angewiesen. Zwischen den Lebensräumen finden Wanderbewegungen statt, die während der Hauptlaichzeit im zeitigen Frühjahr besonders intensiv sind.
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Amphibien sind im ihrem Bestand stark zurückgegangen. Eingriffe des Menschen in Natur und Landschaft, z.B. durch Trockenlegung von Feuchtgebieten, aber auch der Straßenverkehr, sind Ursache dieser Entwicklung. Negative Auswirkungen auf das biologische Gleichgewicht sind die Folge. Amphibien reagieren schnell auf Veränderungen im Lebensraum und können somit wichtige Zeigearten (Bioindikatoren) sein. Ihr Fehlen oder Vorhandensein in Lebensräumen gibt Aufschluss über Störungen bzw. den Zustand der Landschaft.
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Die Gefährdungen sind vielfältig. Neben anderen Verursachern führen auch Straßen zur Zerstörung, Trennung oder Beeinträchtigung von Lebensräumen. Straßenverkehr verursacht bei den wandernden Amphibien erhebliche Verluste. Maßnahmen zum Schutz der Amphibien sind daher notwendig und können im Einzelfall aus Gründen der Verkehrsicherheit auch an vorhandenen Straßen erforderlich werden.
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Alle heimischen Amphibien gehören zu den gemäß Bundesartenschutzverordnung besonders geschützten Arten. Die meisten sind in den „Roten Listen“ der gefährdeten Tierarten des Bundes, der Länder und in der FFH-Richtlinie der EU aufgeführt.
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Fritz Kaspar
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Liste der heimischen Amphibienarten und ihre Bestandssituation
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Feuersalamander
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Salamandra salamandra
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derzeit nicht gefährdet
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Alpensalamander
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Salamandra atra
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derzeit nicht gefährdet
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Kammolch
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Triturus cristatus
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gefährdet
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Teichmolch
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Triturus vulgaris
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derzeit nicht gefährdet
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Fadenmolch
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Triturus helveticus
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derzeit nicht gefährdet
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Bergmolch
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Triturus alpestris
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derzeit noch nicht gefährdet
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Gelbbauchunke
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Bombina variegata
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stark gefährdet
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Rotbauchunke
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Bombina bombina
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vom Aussterben bedroht
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Geburtshelferkröte
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Alytes obstetricans
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gefährdet
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Knoblauchkröte
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Pelobates fuscus
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gefährdet
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Erdkröte
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Bufo bufo
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derzeit nicht gefährdet
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Wechselkröte
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Bufo viridis
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stark gefährdet
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Kreuzkröte
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Bufo calamita
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gefährdet
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Laubfrosch
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Hyla arborea
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stark gefährdet
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Grasfrosch
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Rana temporaria
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derzeit nicht gefährdet
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Moorfrosch
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Rana arvalis
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stark gefährdet
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Springfrosch
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Rana dalmatina
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stark gefährdet
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Wasserfrosch
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Rana lessonae
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derzeit nicht gefährdet
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Kl. Teichfrosch
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Rana kl. esculenta
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derzeit nicht gefährdet
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Seefrosch
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Rana ridibunda
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gefährdet
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Helferinnen und Helfer immer gesucht!
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Da die heimischen Amphibien zu den am stärksten gefährdeten Tierarten zählen, sucht der NABU Mosbach Helferinnen und Helfer für die jährlichen Krötenaktionen!
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Unsere Amphibienaktionen in Zahlen
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Diese Arbeit lohnt sich, wie die Ergebnisse unserer Krötenaktionen zeigen:
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Krötenaktionen 1999-2003 in Zahlen als PDF- Datei hier klicken
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Krötenaktion 2006 in Zahlen als PDF- Datei hier klicken
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Kontakt:
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Fritz Kaspar, Telefon 0 62 61.15 61 7 kasparf@aol.com
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